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Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG)

Die Änderungen in der Pflegeversicherung beruhen auf dem Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG).

 Download:  Pflegeversicherung neu 2013

Menschen mit Demenz erhalten ab dem 1.1.2013 mehr Geld aus der Pflegeversicherung

Die Voraussetzung ist: Eine eingeschränkte Alltagskompetenz wurde festgestellt (gem. § 45 a SGB XI).

Tabellen der Geld-/Sachleistungen entnehmen Sie bitte auf der Homepage der Seite „Kosten“.

 

Weitere Leistungen

Menschen mit Demenz können künftig auch Pflegehilfsmittel, Leistungen der Verhinderungspflege, der Pflegeberatung und Leistungen für den Umbau der Wohnung in Anspruch nehmen, wenn sie nur der Pflegestufe 0 zugeordnet sind.

Pflegebedürftige der so genannten Pflegestufe 0 mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz (z.B. Demenz) können ab 2013 Verhinderungspflege (§39 SGB XI), Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen (§ 40 SGB XI) in vollem Umfang in Anspruch nehmen.

Dies gilt wie bisher auch für die Pflegeberatung (§ 7a SGB XI), für Pflegekurse (§ 45 SGB XI) und zusätzliche Betreuungsleistungen (§ 45 b SGB XI).

Rechtsgrundlage: § 123 SGB XI

Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

Durch Pflegebedürftigkeit kann die Nutzung der eigenen Wohnung eingeschränkt sein. Unter Umständen muss ein Treppenlift eingebaut werden, eine ebenerdige Dusche oder eine Verbreiterung von Türen veranlasst werden.

Für diese Umbaumaßnahmen gibt es eine finanzielle Unterstützung der Pflegeversicherung.

Die Pflegekasse zahlt auf Antrag pro Pflegebedürftigen und Maßnahme 2.557 Euro. Die bisherige Einkommensprüfung dafür entfällt ab sofort. Neu ist auch Folgendes: Wenn mehrere Pflegebedürftige von einer Maßnahme profitieren, können die Zuschüsse bis auf maximal 10.228 € aufaddiert werden.

 

 

 

 

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